Am 04.04.2022 ist eine siebenköpfige Familie aus der nördlichen Ukraine in die ehemalige Hausmeisterwohnung im Amtsgericht Dortmund eingezogen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gerichts war schnell klar, dass angesichts der fürchterlichen Situation in der Ukraine und der Not der vor dem Krieg geflüchteten Menschen Hilfe von Nöten ist. Was lag da näher, als die seit einigen Monaten leer stehende Wohnung im Amtsgerichtsgebäude für die Flüchtlingshilfe der Stadt Dortmund zur Verfügung zu stellen. Mit dem dem Amtsgericht Dortmund eigenen Teamgeist und mit tatkräftiger Unterstützung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der JVA Castrop-Rauxel wurden binnen zwei Wochen interne Sach- und Geldspenden gesammelt und die Wohnung in liebevoller  Eigenarbeit in einen bezugsfertigen Zustand versetzt. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war überwältigend. Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren der Hilfsaktion Hannah Oldenbruch und Ralf Nocker. Aber auch allen Spendern, Möbelpackern, Dekorateuren, Installateuren und denjenigen, die diesen den Rücken frei gehalten haben, gebührt Dank dafür, dass diese unbürokratische Hilfsaktion erfolgreich sein konnte.
Unseren Gästen wünschen wir von Herzen, bald und hoffentlich in Frieden in ihre Heimat zurückkehren zu können. Solange das nicht der Fall ist, heißt sie das Amtsgericht herzlich willkommen.